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Medienzentrum Parabol

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Fabian Fiedler, Veit Hartung, Klaus Lutz
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JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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Stefanie Brosz, Linus Einsiedler, Michael Gurt, Sebastian Ring, Ulrich Tausend
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089.126653-0

Das Projekt Game Life! wird gefördert von:

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(zu den Projekten des JFF)

Game Life! – Pädagogischer Fachtag zu digitaler Spielkultur

Pädagogischer Fachtag, 27. Februar 2019
Fachtag: Game Life!

Am 27.02.2019 veranstaltete das Medienzentrum Parabol in Kooperation mit dem JFF - Institut für Medienpädagogik im Nürnberger Pellerhaus einen pädagogischen Fachtag zu digitaler Spielkultur.

Ein ausführlicher Bericht kann auf der Seite des JFF gefunden werden.


„genesis“ – Spiele am Computer für Menschen mit Behinderung

Informationsabend, 06. Februar 2019
Genesis-Vortrag

Am 06.02.2019 veranstaltete das Medienzentrum Parabol in Kooperation mit dem Haus des Spiels im Nürnberger Pellerhaus einen Informationsabend für Pädagog*innen, Eltern und Interessierte.

Unser Referent Professor Hörmann stellte das Projekt „genesis“ vor, dass sich seit vielen Jahren dem Erstellen von Spielen am Computer für Menschen mit Behinderung verschrieben hat. Er berichtete von seiner Arbeit an unterschiedlichen Produkten mit individuell anpassbaren Schwierigkeitsgraden und Steuerungsmöglichkeiten und gab Auskunft darüber, welche Besonderheiten beim Design von Spielen für Menschen mit Behinderungen eine Rolle spielen. An drei aufgebauten Spielestationen konnte das 15-köpfige Publikum im Anschluss die verschiedenen genesis-Produkte mit einstellbaren Schwierigkeitsgraden selbst testen.

Der Informationsabend war der vierte und letzte Termin einer kostenlosen Vortragsreihe, die das Medienzentrum Parabol gemeinsam mit dem Haus des Spiels im Rahmen der Projekte „Testspiele“ und "Game Life!" veranstaltet hat.


Videospiel-Entwicklung – Ein Blick hinter die Kulissen

Informationsabend, 30. Januar 2019
Vortrag - Blick hinter die Kulissen

Am 30.01.2019 veranstaltete das Medienzentrum Parabol in Kooperation mit dem Haus des Spiels im Nürnberger Pellerhaus einen Informationsabend für Interessierte.

Unser Referent Philipp Erhardt von der Boxelware GmbH aus Erlangen zeigte knapp 20 Zuhörer*innen, am Beispiel des Spiels Avorion, was alles zur Videospiel-Entwicklung dazu gehört und beantwortete im Anschluss noch zahlreiche Fragen.

Der Informationsabend war der dritte Termin einer kostenlosen Vortragsreihe, die das Medienzentrum Parabol gemeinsam mit dem Haus des Spiels im Rahmen der Projekte „Testspiele“ und "Game Life!" veranstaltet hat.


Vorstellung der Videospiele-Landschaft

Informationsabend, 23. Januar 2019
Vortrag - Videospiele-Landschaft

Am 23.01.2019 veranstaltete das Medienzentrum Parabol in Kooperation mit dem Haus des Spiels im Nürnberger Pellerhaus einen Informationsabend für Pädagog*innen, Eltern und Interessierte.

Unser Referent Jens Fissenewert gab den Zuhörer*innen eine kleine Auffrischung, welche Spiele (neben Fortnite) gerade so gespielt werden. Auf eine grundsätzliche Erklärung aktueller Spielegenres folgte ein Blick auf verschiedene beispielhafte Spiele und es wurden aktuelle Spieletrends besprochen.

Der Informationsabend war der zweite Termin einer kostenlosen Vortragsreihe, die das Medienzentrum Parabol gemeinsam mit dem Haus des Spiels im Rahmen der Projekte „Testspiele“ und "Game Life!" veranstaltet hat.


Spiele früher und heute

Informationsabend, 09. Januar 2019
Vortragsreihe Testspiele

Am 09.01.2019 veranstaltete das Medienzentrum Parabol in Kooperation mit dem Haus des Spiels im Nürnberger Pellerhaus einen Informationsabend für Eltern, Pädagog*innen und Interessierte.

Der Spielpädagoge Jens Fissenewert ging darauf ein, wie sich Spielen im Laufe der Zeit verändert hat. Er lieferte einen Überblick über Spiele im Wandel der Zeit, die Entwicklung verschiedener Spielegenres und mögliche Zukunftstrends.

Der Informationsabend war der der Auftakt einer vierteiligen, kostenlosen Vortragsreihe, die das Medienzentrum Parabol gemeinsam mit dem Haus des Spiels im Rahmen der Projekte „Testspiele“ und "Game Life!" veranstaltet hat.


Vielspielerproblematik – Sinnvolle Freizeitgestaltung in der digitalen Welt

Elterninformationsabend, 28. November 2018
Vortrag - Vielspielerproblematik

Am 28.11.2018 veranstaltete das Medienzentrum Parabol in Kooperation mit dem Haus des Spiels im Nürnberger Pellerhaus einen Informationsabend für Eltern und Pädagog*innen.

Vor etwa zwei Dutzend Zuhörer*innen ging der Spielpädagoge Jens Fissenewert in einem Vortrag auf verschiedene Elemente ein, die das Videospiel Fortnite ausmachen, gab einen Einblick zum Umgang von Eltern und Kindern mit Videospielen und gab Tipps zur Mediennutzung in der Familie.


ElternLAN im Medienzentrum Connect

Gamesabend für Eltern und Pädagog*innen, 21. November 2018
ElternLAN im Connect

Am 21.11.2018 veranstaltete das Medienzentrum Parabol in Kooperation mit dem Jugendmedienzentrum Connect in Fürth einen Gamesabend für Eltern und Pädagog*innen.

Anhand von Praxisbeispielen gab der Referent Florian Seidel einen kurzen Überblick darüber, wie Videospiele pädagogisch genutzt werden können. Im Anschluss konnte das Publikum an zahlreichen Spielestationen mit fachlicher Unterstützung unterschiedliche Spiele anschauen und ausprobieren. So konnten beispielsweise die bei der Jugend beliebten Spiele Minecraft und Fortnite angespielt oder erste Erfahrungen mit VR-Brillen gemacht werden.


Regional Gaming Meetup

Meetup für spieleinteressierte Jugendliche und Videospielentwickler*innen aus der Region, 21. Oktober 2018
Regional Gaming Meetup

Am 21. Oktober wurde angehängt an das YouTube-Barcamp erstmalig ein „Regional Gaming Meetup“ im Medienzentrum Parabol durchgeführt, bei dem etwa 30 spieleinteressierte Jugendliche und Spieleentwickler*innen aus der Region zusammengekommen sind.

Nach einem kurzen Input darüber, was - neben der Programmierung - alles zur Spieleentwicklung dazu gehört, wurde gemeinsam gespielt und sich über Spieleentwicklung und Spielemechaniken ausgetauscht.

Mehrere Spieleentwickler*innen hatten an Spielestationen jeweils ein Spiel zum Ausprobieren dabei und konnten sich direkt Feedback geben lassen und gleichzeitig den spieleinteressierten Jugendlichen erklären, warum was wie entstanden ist.

Als Entwickler*innen waren zu Gast:

Den Spieler*innen wurde vermittelt, was zur Spieleentwicklung dazu gehört, dass nicht nur die bekannten AAA-Games Spaß machen, sondern dass es auch in ihrer Nachbarschaft Spieleentwickler*innen gibt, die interessante und unterhaltsame Games produzieren.

Zudem hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit an mehreren Arbeitsstationen mit der Entwicklungsumgebung Unity zu experimentieren und an weiteren Spielestationen verschiedene Spiele unterschiedlicher Konsolen-Generationen anzuspielen.


YouTube Barcamp

Barcamp für YouTubeer*innen und YouTube-interessierte Jugendliche ab 14 Jahren, 19. und 20. Oktober 2018
YouTube-Barcamp-Inputs

Vom 19. bis 20. Oktober 2018 fand das YouTube Barcamp zum fünften Mal in Folge statt. Das Medienzentrum Parabol lud interessierte und YouTube-aktive Jugendliche ab 14 Jahren zum offenen Austausch ein.

Das Besondere an einem Barcamp ist, dass dort jede*r als Expert*in gefragt ist. Jede*r Barcamp-Besucher*in bringt etwas mit, ob Wissen, Ideen, Erfahrungen oder gute Stimmung und Motivation. Auf einem Barcamp geht es darum, sich mit anderen auszutauschen und sich selbst aktiv einzubringen. Das YouTube Barcamp in Nürnberg ist aber immer noch ein bisschen mehr als ein reines Barcamp-Format. Neben den typischen Sessions eines Barcamps gab es auch in diesem Jahr wieder viele zusätzliche Aktionen, die zur Vernetzung und zum gegenseitigen Austausch beitrugen und für eine lebendige Stimmung sorgten.

Am Freitag um 17:30 Uhr war es soweit. Während einer lockeren Ankommensphase mit Getränken, Snacks und Musik Clips auf großer Leinwand wurde von jede*r Teilnehmer*in in einem kleinen Fotostudio ein Portrait geschossen. Ausgedruckt als Sticker-Set klebten die Teilnehmer*innen ihre Gesichter auf eine vorbereitete Wand mit verschiedenen Hashtags wie z.B. #AfterEffects #Gaming #Vlog #Schnitt etc. Mit ca. 85 Teilnehmer*innen füllte sich die Wand schnell mit unglaublich vielen Gesichtern und vernetzte Leute mit gleichen Interessen. Es entstanden erste Gespräche und Kontakte. Durch die farbigen Klebepunkte, mit welchen man sich als Ansprechpartner*in für das jeweilige Themengebiet markieren konnte, wurde schnell die geballte Erfahrung und das Expertenwissen auf dem Barcamp sichtbar.

Eine weitere tolle Idee der Vernetzung und des Kennenlernens, vorgeschlagen von Teilnehmer*innen des YouTube Barcamps 2017, wurde umgesetzt: ein Sammelalbum für Gesichtsaufkleber, Kontakte und Autogramme. An die Teilnehmer*innen wurden kleine Heftchen in Hosentaschengröße mit bunten Seiten verteilt. Die Idee kam super an. Gegenseitig wurden Gesichtsaufkleber und Kontakte ausgetauscht.

Zum gemeinsamen Start des Programms rief der YouTube Barcamp Trailer (produziert von @posuTV) auf. Nach der Präsentation des Programms und drei Runden Speed Dating, bei welchem sich die an verschiedenen Tischen immer neu zusammengewürfelten Leute kurz mit drei Hashtags vorstellten, ging es über zum Höhepunkt des Abends, Q&A mit Florian Heider aka der Heider. In einer lockeren Frage- und Antwortrunde mit dem eingeladenen YouTube-Gast wurden Themen wie Kanalpflege, erfolgreiche Videos, Verantwortung gegenüber Zuschauern, Gaming sowie Schnitt und Videotechnik gemeinsam diskutiert.

In Abstimmung mit den Teilnehmenden klang der erste Barcamp-Abend mit einem offenen Austausch bis 22:00 Uhr langsam aus.

Pünktlich um 09:39 Uhr am Samstagmorgen strömten die Barcamp Besucher*innen zum gemeinsamem Frühstück wieder ins Medienzentrum Parabol. Mit frischen Brötchen, Kaffee und Tablets, von welchen aus YouTube-Clips und Musik auf die große Leinwand gecastet wurden, startete der zweite Barcamp Tag in gemütlicher Atmosphäre.

Für das Barcamp wurde in gemeinsames Fotoalbum angelegt, in welches immer wieder von unterschiedlichen Besucher*innen Fotos hochgeladen wurden. Auf mehreren in den Räumen verteilten kleinen und großen Bildschirmen liefen die Fotos während des gesamten Barcamps als Diashow in Schleife.

Nach dem Frühstück wurden gemeinsam Sessions (der Kern eines Barcamps) geplant und auf verschiedene Räume und Zeitslots aufgeteilt. In eineinhalbstündigen Phasen tauschten sich die Teilnehmenden aus, diskutierten, experimentierten und entwickelten erste Ideen für gemeinsame Video-Produktionen. Die Sessions umfassten umfangreiche Themen für Anfänger*innen wie auch fortgeschrittene Creators, wie z.B. freie Musik und Footage, rechtliche Fragen, Basics zum Start eines eigenen YouTube-Kanals, Zusammenarbeit mit anderen YouTubern, kreative Anregungen für das eigene Kanaldesign, freie und kostenpflichtige Schnittsoftware, mobiles Schneiden mit Tablet und Smartphone, YouTube-Algorithmus und einiges mehr.

Als ein Barcamp zu YouTube und mit so viel geballtem Knowhow und kreativen Ideen, liegt es nahe, auch gemeinsam zu produzieren. Neben Vlogs und kollaborativen kleineren Dreharbeiten zwischendurch fanden sich während des Vormittags bereits kleine Teams mit ersten Produktionsideen zusammen; weitere nach der letzten Session Runde.

Ununterbrochen wurden Räume, Kameras, Mikrofone und Schnittlaptops verteilt, Lichter von einem Ort zum anderen transportiert und unsere YouTube Gäste Steve Heng, Florian Heider und Brain zappten von einem Drehort zum nächsten. Jeder kleinste Winkel des Parabols (selbst unser Keller) wurde zum Drehort und Produktionsraum umgewandelt. Ein enormes kreatives Potential und unglaublich viel Know How in Sachen Schnitt, Animation, Ton, Beleuchtung, Schauspiel, Kameraführung trafen aufeinander.

Zum Abschluss des Barcamps wurden alle Produktionen auf großer Leinwand in toller Atmosphäre und guter Stimmung präsentiert.

Ein Barcamp lebt vom Engagement seiner Teilnehmenden. Auf dem YouTube Barcamp 2018 hatten wir mal wieder sehr viel davon. Eine super Atmosphäre mit viel Power, Knowhow und Kreativität, tollen Menschen und einer super Stimmung! Danke an alle, die mit dabei waren, und das Barcamp wieder mit so viel Leben und Energie gefüllt haben.


eSport als Veranstaltungsformat – Frankenfinals 2018 - Cosplay

eSport-Veranstaltungen, 2018
Teambild der FrankenFinals 2018 nach der Veranstaltung
(Foto: Christian Manneschmidt Photography)

Eine Aktivität im Rahmen von Games Life! war die Veranstaltung von eSport-Turnieren an denen über 400 Jugendliche aktiv teilnahmen.

Die Turniere kamen bei den Jugendlichen hervorragend an, die Jugendlichen wünschen sich diese Turniere öfter als einmal im Jahr. Besonders hervorzuheben aus pädagogischer Sicht ist:

  1. Die Einbeziehung der Jugendlichen in die Planung und Umsetzung. Die Jugendlichen sind nicht nur bei den Organisationstreffen dabei, sondern unterstützen tatkräftig beim Aufbau und übernehmen während des Turniers Aufgaben, wie z.B. Moderation, Spielleitung und technische Betreuung.
  2. Die Stimmung zwischen den Teams ist wertschätzend und von gegenseitigem Respekt gekennzeichnet. Es wird bei den Spielen der anderen Teams aufmerksam zugesehen, eine gelungene Aktionen wird genauso wie die erfolgreiche Spielbeendigung mit Applaus bedacht.
  3. Unstimmigkeiten und Unklarheiten bei der Regelanwendung werden zwischen Spielern und Turnierleitungen ausdiskutiert. Ziel ist es, für beide Teams passende Lösungen zu finden.

Die Durchführung dieser Turniere hat bei den bisherigen Veranstaltungen allen Beteiligten großen Spaß bereitet.

Im Rahmen der eSport-Veranstaltungen fanden im Vorfeld auch immer Diskussionsrunden mit Pädagogen, Jugendlichen, Politik und Sportvereinen über die Einbindung von eSport in die pädagogische Arbeit sowie in das Angebot von Sportvereinen statt.

Eines der Turniere, deren Durchführung das Medienzentrum Parabol unterstützte, waren die FrankenFinals 2018. Hier wurde es Jugendlichen aus der Region ermöglicht im Rahmen des Nürnberg Digital Festivals 2018 mit Unterstützung und Anleitung das bisher größte „League of Legends“-Turnier in Franken mit einem finalen Live-Event (Tafelhalle Nürnberg und Online-Übertragung) zu organisieren und durchzuführen. Dabei konnten die Jugendlichen Verantwortung übernehmen, sich mit dem Thema Kommerzialisierung bei Computerspielen auseinandersetzen und feststellen, was bei öffentlichen Spieleveranstaltungen alles mit angedacht werden kann und soll.

Das Event hat außerdem den am Turnier teilnehmenden Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, am 13. Oktober 2018 auf einer großen Bühne vor Live-Publikum (fast 300 Personen in der gut gefüllten Tafelhalle) und mit Online-Live-Übertragung zu zeigen, was sie draufhaben und so auch Verwandten und Bekannten einen Einblick in die Videospiel-Kultur zu vermitteln. Neben dem eigentlichen Turnier wurde bei der Veranstaltung auch ein Cosplay-Contest abgehalten, der sehr schön gezeigt hat, dass Computerspiele mittlerweile eben doch mehr sind als einfach nur das eigentliche "Spiel".


Games kreativ: Computerspiel mit Kodu selber programmieren

Eine Workshopwoche im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Nürnberg, 04. bis 07. September 2018

Vom 04. September bis zum 07. September bot das Medienzentrum Parabol in Kooperation mit dem Museum für Kommunikation in Nürnberg 14 Jugendlichen die Möglichkeit über 4 Projekttage hinweg eigene Spielideen umzusetzen und erste Schritte im Gestalten und Programmieren von Spielwelten zu machen.


Faszination / Phänomen Fortnite

Informationsveranstaltungen für Eltern, Lehrer & interessierte Erwachsene, ab September 2018
Medienpädagoge Klaus Lutz bei einem Elternabend

Das Computerspiel „Fortnite“ ist bei vielen Jugendlichen derzeit sehr beliebt. Ein Großteil der Jungs zwischen 10 und 16 Jahren nutzt dieses Spiel regelmäßig und verbringt damit einen nicht unerheblichen Teil ihrer Freizeit. Eltern sind besorgt, da oft nur noch wenig Zeit für Schule und „aktivere“ Freizeitbeschäftigungen bleibt. Zusammen mit der kommunalen Jugendarbeit wurde dieses Thema aufgegriffen und drei Elternabende angeboten. Die Elternabende waren mit über 100 Teilnehmenden sehr gut besucht. Hier zeigte sich, dass die Angebote für Eltern sehr genau auf die aktuellen Fragestellungen abgestimmt sein müssen. Medienerziehung unterliegt einem ähnlichen rasanten Wandel wie die Entwicklung der Medien selbst.

Die dringendsten Fragen waren: Wie kann ich die Spielzeit sinnvoll begrenzen und für welches Alter ist dieses Spiel überhaupt geeignet? Interessanterweise haben auch viele Kinder ihre Eltern zu den Abenden begleitet und sehr konstruktiv ihre Sichtweise auf Computerspiele eingebracht.


Keynote zur Frage des Spielens und Spiels in der digitalen Zeit

Keynote, 2018

Im Rahmen eines Gedankenaustausches zum Spielen in einer digitalisierten Welt wurde ein Kurzreferat zum Thema digitale Spielewelten von jungen Menschen gehalten. Anschließend wurde mit einem interessierten Publikum aus Eltern, Pädagogen und Politikern die kulturelle Bedeutung von Games diskutiert. Im dem vollbesetzten Saal mit über 150 Zuhörenden wurde die Qualität von online Spielen und offline Spielen sehr kontrovers diskutiert. Dass digitale Spiele und digitales Spielen aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken ist, davon waren alle Anwesenden überzeugt. Nur welche Balance offline und online Spielen im Leben von Kindern- und Jugendlichen haben sollte, wurde sehr unterschiedlich bewertet.